Aktuelles

Unser Förderverein hat sich das Ziel gesetzt, neben der Durchführung eigener Projekte auch Aktivtäten von Kooperationpartnern zu unterstützen und darüber zu berichten.

25.09.2017 - Vereinsakademie am 21. Oktober 2017

Der Förderverein der Deutschen aus Russland Sachsen-Anhalt e.V lädt ALLE Teilnehmer der Demokratieberaterausbildung aus den früheren Projekten und, natürlich aus dem jetzigen Projekt zu der Vereinsakademie am 21. Oktober in H+ Hotel in Magdeburg ein.

Nähere Informationen unter Z:T II

19.09.2017 - Gemeinsames Workshop zur Berufsorientierung

Mit großem Interesse wurde heute ein Workshop angenommen, dass das Projekt MiiDU von der LAMSA e. V., das Projekt samo.fa von der VEMO e, V.und der Initiative Sprache+Beruf vom Förderverein der Deutschen aus Russland Sachsen-Anhalt e. V. gemeinsam organisiert haben. Es ging um Informationen und Fragen zum Bildungs- und Ausbildungssystem in Deutschland und um die Vorstellung wichtiger Ausbildungsberufe. Wie funktioniert z. B. die duale Ausbildung? Was muss ich für die Anerkennung meiner vorhandenen beruflichen Kenntnisse und Kompetenzen tun? Welche Chancen gibt es in Deutschland und wie weit müssen meine sprachlichen Kenntnisse gehen ... und viele Fragen mehr.

 

Es ist ein "weites Feld" und es sind viele gemeinsame Anstrengungen notwendig, um schrittweise auch auf diesem Gebiet eine erfolgreiche Teilhabe zu ermöglichen.


02.09.2017 - Ausstellung im Gemeindehaus vorgestellt

Im Gemeindehaus Dölau gab es heute die Möglichkeit, sich näher mit den Bildern der Ausstellung "Vom Himmel hoch, da komm’ ich her" vertraut zu machen. Unser Vereinsmitglied Anna Rausch stellte diese Ausstellung vor, die aktuell in der Evangelischen Kirche in Dölau gezeigt wird.

Über 30 Gäste nutzten die Möglichkeiten, mehr über den Inhalt und die Entstehungsgeschichte der Bilder zu erfahren.

28.08.2017 - Vom Himmel hoch, da komm’ ich her

Das ist der Titel einer Ausstellung, die aktuell in Dölau gezeigt wird und die heute von einer Gruppe unseres Vereins unter Leitung von Anna Rausch besucht wurde. Die Bilder sind Arbeitsergebnisse des Art-Laboratoriums der Künstlervereinigung der Russlanddeutschen. 2016 und 2017 haben Maler rund vier Dutzend Bilder geschaffen, zu deren Helden lutherische Gotteshäuser Russlands wurden.




Unter dem gleichen Namen wurde durch den Internationalen Verband der deutschen Kultur im Jahr der Feiern zum 500-jährigen Reformationsjubiläum ein Buch herausgegeben - ISBN 978-5-9907537-5-4

Es macht die Leser mit der Geschichte des Luthertums in Russland bekannt. Der Bildband enthält viele historische Angaben über Kirchen und Gemeinden im Wolgagebiet sowie in den Haupt- und Großstädten.

11.08.2017 - Weitere "PolitikerSprechstunde" in Halberstadt

Eine weitere Veranstaltung in der Reihe "PoitikerSprechstunde" gab es am 09.08.2017 von 17:00 bis 20:00 Uhr in Halberstadt. Der Förderverein der Deutschen aus Russland-Sachsen-Anhalt e.V. hatte zur Veranstaltung Migranten, Spätaussiedler und andere Zuwanderer aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion eingeladen. Gekommen waren 15 Interessierte und nutzten die Möglichkeit mit den drei Gästen aus Politik ins Gespräch zu kommen. Zu Gast waren die Direktkandidatin zur Bundestagswahl DEN LINKEN in Harz, Mitglied des Kreisvorstandes den Linken in Harz, Frau Evelyn Edler, Fraktionsvorsitzender der CDU Stadtratsfraktion Halberstadt, Vorsitzender des CDU Ortsvorstandes Halberstadt, Direktmandat der CDU im Landtag Herr Daniel Szarata und Mitglied des Kreisvorstandes des Bündnis 90 DIE GRÜNEN, Herr Wolfgang Strauhs.

Die Diskussion war geprägt von der aktuellen politischen Situation in Deutschland und natürlich von vielen kommunalen Fragen und Problemen. Die Projektmitarbeiterin und Moderatorin der Veranstaltung, Frau Olga Tidde nutzte die Gelegenheit, unser „Demokratieprojekt“ vorzustellen. Das war auch wichtig für die DiskussionsteilnehmerInnen, die erst kurze Zeit in Deutschland sind. Auch wenn noch mit Übersetzungen in russischer Sprache geholfen werden musste, war es ein wichtiger Schritt, so gut wie möglich die Teilhabe am Leben in Deutschland zu erreichen.


25.07.2017 - Über diese Brücke können wir gemeinsam gehen ...


... könnte das Motto unseres Demokratiecamps sein.

Wie bereits berichtet, haben wir mit den Erfahrungen aus dem Jahr 2016 auch für dieses Jahr wieder ein Jugenddemokratiecamp geplant. Gemeinsam mit dem JSDR e. V. und unter Leitung von Anna Rausch treffen sich aktuell vom 24.07. bis zum 28.07.2017 in Thale 24 junge Leute im Alter von 10 bis 16 Jahren. Sie sprechen und diskutieren über die Frage: "Diskriminierung? Nicht mit uns!" . Das Jugenddemokratiecamp ist gleichzeitig auch ein weiterer Schritt in unserem Projekt "Von Diaspora zur Demokratie".

Bilder auf facebook


15.06.2017 - "Offener Kulturtreff" mit Spiel- und Bastelangeboten für Kinder

Ein neues Projekt in der Vielfalt unserer Vereinsarbeit ist der "Offene Kulturtreff". Es wird unterstützt vom Jobcenter Halle mit der Bereitstellung von mehreren Arbeitsgelegenheiten und hat unterschiedliche Inhalte, die von dem Aufbau einer Tanzgruppe, über die schrittweise Entwicklung einer Nähwerkstatt bis hin zu Spiel- und Bastelangeboten für Kinder reichen. Diese Angebote richten sich nicht nur an Vereinsmitglieder, sondern sind offen für alle InteressentInnen. Aktuell werden dazu auch die neuen Kooperationsbeziehungen zum SPI und der dort vorhandenen Ideenwerkstatt genutzt.

Konkret laden wir jeden Mittwoch Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren in der Zeit von 16:30 bis 17:30 Uhr in die Ideenwerkstatt ein, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und gemeinsam zu spielen - egal ob sie Deutsch, Russisch oder andere Sprachen sprechen.


10.06.2017 - Sprachlernangebot  - "Identität und Integration PLUS"

Mit dem neuen Standort für unseren Verein in der „Pusteblume“ - Zur Saaleaue 51a – werden auch die Kooperationen weiter ausgebaut. So unterstützen wir z. B. auch die Aktivitäten der Ortsgruppe des JSDR e. V. und freuen uns, dass aktuell durch sie ein neues Sprachangebot speziell für SpätaussiedlerInnen genutzt werden kann.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge fördert das Integrationsförderangebot "Identität und Integration PLUS" nach § 9 Abs. 4 Bundesvertriebenengesetz (BVFG). Es baut auf dem Integrationskurs auf und beschäftigt sich vor allem mit den spezifischen Lebens- und Bedürfnislagen von Spätaussiedlern.

Unter der Leitung von Anna Rausch sind 16 TeilnehmerInnen jetzt „eingestiegen“ und beschäftigen sich mit solchen Themen, wie Fragen ihrer spezifischen Identität, Problemen und Chancen bei der Alltagsbewältigung im neuen Lebensumfeld, Fragen des Bildungswesens in Deutschland oder Möglichkeiten und Chancen am deutschen Arbeitsmarkt, wobei auch Wege in die Selbstständigkeit aufgezeigt werden.

Informationen zum Kurs:

http://www.bamf.de/…/Ange…/angebotespaetaussiedler-node.html


30.05.2017 - Einladung zu "PolitikerSprechstunden"

In einer speziellen Veranstaltungsreihe vor den Bundestagswahlen wollen wir unseren Landsleuten die Möglichkeit anbieten, mit Politikern in verschiedenen Regionen direkt ins Gespräch zu kommen.

Am 21.06.2017 um 17:00 bis 19:00 Uhr in der Marienstr. 46 in Weißenfels lädt der Förderverein der Deutschen aus Russland-Sachsen-Anhalt e.V. zur Veranstaltung „PolitikerSprechstunden“ mit Migranten, Spätaussiedlern und anderen Zuwanderern aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion ein.

Angeregt durch Demokratieberater aus dem Projekt „Von Diaspora zur Demokratie. Russischsprechende Community lernt Beteiligung und Toleranz“ werden sich in verschiedenen Orten Sachsen Anhalts – in regelmäßigen Abständen Politiker aller demokratischen Parteien vorstellen und Rede und Antwort zu aktuellen Fragen stehen.

Das Ziel der Veranstaltungsreihe ist es die Menschen aus der russischsprachigen Community, die eine der größten Zuwanderergruppen in Deutschland bilden als Teil des demokratischen Gemeinwesens zu etablieren und demokratiefeindlichen Entwicklungen in der eigenen Community und in der Nachbarschaft entgegen zu wirken.

Die Diskussion wird von Anne Rausch, Mitarbeiterin des Projektes „Von Diaspora zur Demokratie. Russischsprechende Community lernt Beteiligung und Toleranz“ moderiert.


15.05.2017 - Unser Demokratieprojekt in Aktion - Jugendsommercamp in Vorbereitung

Mit den guten Erfahrungen aus dem Jahr 2016 plant unser Verein gemeinsam mit der Gruppe Halle des JSDR e. V. wieder ein Demokratie-Sommercamp. Eingeladen sind Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren. In der Zeit
vom 24.07. bis zum 29.07.2017 treffen wir uns in Thale (Harz) zu interessanten Aktivitäten zum Thema Demokratie.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollte man sich schnell anmelden (siehe Anmeldung).

Die Anmeldung sollte bis zum 01.06.2017 schriftlich oder per Mail an den Förderverein geschickt werden.

Ansprechpartnerin ist Anna Rausch
– für Rückfragen mobil erreichbar über 01636008437
– per Mail über rausch-ma@web.de

Die Teilnahmegebühr werden max. 25 Euro betragen. Kenntnisse in der russischen Sprache sind wünschenswert.


29.04.2017 - Verein bekommt neuen Vereinssitz

Unser Verein wird seinen Standort verändern. Ab Mitte Mai 2017 ist die neue Anschrift:

Zur Saaleaue 51a, 06122 Halle (Saale)

Das Gebäude ist allgemein bekannt als "Pusteblume". Über daraus resultierende Neuigkeiten werden wir informieren.


25.04.2017 - Mai–Picknick: Tafel für Vielfalt und Toleranz

Wir laden Sie herzlich ein zum 1.-Mai-Picknick, um gemeinsam mit dem Evangelischen Kirchenkreis Halle-Saalkreis, der Bürgerstiftung Halle, der Freiwilligen-Agentur Halle und Ihnen ein Zeichen gegen den zeitgleich stattfindenden Aufmarsch der rechten Szene zu setzen!

Wir freuen uns auf Sie!

1. Mai 2017: Mai–Picknick: Tafel für Vielfalt und Toleranz

Zeit: 10 – 14 Uhr
Ort: Hallmarkt

Die Saalestadt Halle steht für Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe und Weltoffenheit. Um dies mit einem deutlichen Zeichen zu untermauern, laden der Evangelische Kirchenkreis Halle-Saalkreis, die Bürgerstiftung Halle und die Freiwilligen-Agentur Halle am 1. Mai zum „Mai–Picknick: Tafel für Vielfalt und Toleranz“ .

Auch wenn die offizielle Bestätigung der Versammlungsbehörde noch auf sich warten lässt, so laden die Organisatoren schon heute auf den Hallmarkt ein, um miteinander zu essen und zu trinken. Die Bürgerinnen und Bürger der Saalestadt sind eingeladen sowohl ihren Picknickkorb als auch Freunde und Verwandte mitzubringen. Platz an der langen Frühstückstafel gibt´s genug. Und ebenso bunt wie der gedeckte Tisch ist auch das gebotene Programm für Groß und Klein.

Wo Menschen ihr Essen teilen, miteinander ins Gespräch kommen und respektvoll einander zuhören, da findet rassistisches und menschenverachtendes Gedankengut keinen fruchtbaren Boden! Mit dem Picknick setzen die drei Organisatoren ein gemeinsames Signal gegen die zeitgleich in Halle stattfindende Demonstration der rechten Szene. Es ist Teil der stadtweiten und überparteilichen Aktion „Naziaufmarsch in Halle? Läuft nicht!“ des Bündnisses „Halle gegen Rechts“.

Weitere (tagesaktuelle) Infos unter:

www.kirchenkreis-halle-saalkreis.de
www.buergerstiftung-halle.de
www.freiwilligen-agentur.de

Wir waren dabei - eine schöne Demonstration für Toleranz und Demokratie:

 

21.04.2017 - Einweihung einer Gedenktafel anlässlich 200 Jahre der Auswanderung der Deutschen in den Süden Russlands

Vom Bundesverband der Deutschen aus Russland e. V. haben wir diese Einladung erhalten:

Festakt mit der Einweihung der Gedenktafel anlässlich 200 Jahre der Auswanderung der Deutschen in den Süden Russlands am 21. Mai 2017 um 14:00 in Ulm

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit mehreren Jahren haben Deutsche aus Russland davon geträumt, eine Gedenktafel unseren Vorfahren, die sich vor 200 Jahren auf den Weg über die Donau, Richtung Schwarzes Meer, Richtung Kaukasus auf der Suche nach einer neuen Heimat gemacht haben, zu errichten.
Nun kann dieser Traum in Erfüllung gehen. Dank der Energie von aktiven Mitgliedern unseres Vereins konnten wir die Donauschwäbische Stiftung und die Stadt Ulm als Verbündete für unser Vorhaben gewinnen. Nach mehreren Gesprächsrunden wurde die Genehmigung für das Anbringen einer Gedenktafel für unsere Vorfahren erreicht.
Eine Spendenaktion unter unseren Landsleuten hat einen guten Anklang gefunden und das Startgeld für die Errichtung der Tafel gesichert.

Mit unserem Kooperationspartner – dem JSDR – Jugend- und Studentenring der Deutschen aus Russland e. V. planen wir ein Festakt zur Einweihung der Gedenktafel am 21. Mai 2017 um 14:00 in Ulm.

Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie recht herzlich ein.
Über Ihre Zusage und Ihr Kommen freuen wir uns und verbleiben

Mit freundlichen Grüßen
Juri Heiser
Vorsitzender

BVDR e. V.
Bundesverband der Deutschen aus Russland e. V.
Blücherstr. 89, 86165 Augsburg
www.russlanddeutsche-vereine.de

Bundesvorsitzender: Juri Heiser
Tel. mobil.: +49 176 1007 3309
E-Mail: BVDR@gmx.de


01.04.2017 - Ausstellung im Weißenfelser Museum zeigt Schicksalswege von Russlanddeutschen

Über die gelungene Integration der Deutschen aus der ehemaligen UdSSR berichtet die Wanderausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“, die vom 5. bis 29. April 2017 im Museum Schloss Neu-Augustusburg zu sehen sein wird. Zur Ausstellungseröffnung am 5. April 2017, um 16 Uhr wird Jakob Fischer vom Verein „Landsmannschaft der Deutschen aus Russland“ einen Vortrag zu deutschen Aussiedlern und Spätaussiedlern aus der ehemaligen Sowjetunion halten und mit einem kurzen Film in die Ausstellung einführen. Fischer, der selbst als Deutscher aus Kasachstan in die Bundesrepublik kam, informiert über die Geschichte der Aussiedler, benennt Beispiel des Zusammenlebens, vom glücklichen Ankommen, von neuen Wurzeln, neuer Heimat und verständnisvollem Miteinander. Auch Oberbürgermeister Robby Risch, Museumsleiter Aiko Wulff und Olga Ebert vom Förderverein der Deutschen aus Russland in Sachsen-Anhalt (www.vdr-lsa.de)begrüßen die Gäste. Die Russlanddeutsche Gesangsgruppe aus Weißenfels begleitet unter der Leitung von Olga Polienko die Veranstaltung musikalisch. Es schließt sich eine Führung durch die Ausstellung an. Der Eintritt ist frei.

Danke an Olga Polienko für diese Information.

Hier der Link zum Artikel

25.03.2017 - Digitales Buch stellt die Frage: Warum beschäftigen wir uns mit russlanddeutscher Kulturgeschichte?

Geschichte kann uns helfen unser Leben in der Gegenwart zu leben und es für die Zukunft zu gestalten. Denn Geschichte hilft uns bei der Orientierung. 

Immer wieder stellen wir viele Fragen über unser Leben:

  • Wie haben sie die Verhältnisse und Umstände unseres Lebens entwickelt? 
  • Wer sind wir? 
  • Wie sehen wir uns? 
  • Wie sehen uns andere? 
  • Wo kommen wir her?
  • Und wer oder was hat uns geprägt?
  • Was wollen wir verändern?

Die Beschäftigung mit Vergangenheit und Geschichte hilft uns dabei, diese Fragen zu beantworten. Und das ist historische Orientierung.
Warum wir euch empfehlen, die Geschichte der Russlanddeutschen genauer anzusehen?
Dafür gibt es gute Gründe. Wir – die Autoren dieses digitalen Schulbuchs – nennen euch drei:

  • Hunderttausende russlanddeutsche Spätaussiedler sind seit 1989 nach Deutschland gekommen. Sie leben jeden Tag in diesem Land. Sie arbeiten, gehen zur Schule, studieren, kaufen ein, treffen Freude. Wir sollten uns besser kennenlernen, die hier Geborenen und die zu uns Gekommenen. Dazu sind beide Seiten aufgerufen – also alle, die sich mit den Inhalten dieses Buchs auseinandersetzen.
  • Wie alle Menschen, die in eine bestehende Gesellschaft neu hinzukommen, so bringen auch die Russlanddeutschen eigene Prägungen, Lebensweisen und Ideen mit. Das bereichert unsere Gesellschaft. Man kann viel von Menschen anderer Prägung und Herkunft lernen.
  • Und außerdem ist die Geschichte der Russlanddeutschen hervorragend geeignet, etwas über Unterwegssein und Heimat, über Freiheit und Verfolgung, über Leid und Glück zu erfahren.
    Solche Erfahrungen haben nicht nur die Russlanddeutschen. Daher möchten wir euch anregen, auch andere Gruppen von Hinzugekommenen nach ihren Lebensweisen und Sichtweisen zu fragen, euch mit deren Erfahrungen auseinanderzusetzen.

Hier der Zugang zum Buch - wir wünschen viel Spaß und interessante Gedanken bei der Arbeit mit diesem Buch.


18.03.2017 - Gelungene Projekteröffnung

Am 18.03.2017 startete mit über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern unser Projekt: „Von Diaspora zur Demokratie“: Russischsprachige Community lernt Beteiligung und Toleranz.


Der Förderverein der Deutschen aus Russland Sachsen-Anhalt e.V. bildet in diesem Projekt ab März 2017 seine haupt- und ehrenamtlich Tätigen zu verbandsinternen Berater/-innen aus. Ziel ist es, die eigenen demokratischen Strukturen zu stärken und dauerhaft wehrhaft gegen die Einflussnahme von Rechtsextremen zu machen.

Siehe Bericht von der Eröffnung

03.03.2017 - Bildungswochen gegen Rassismus 2017

"Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage" informiert über die nunmehr sechsten Bildungswochen gegen Rassismus in Halle/Saale vom 10. bis 25. März 2017 . Die Aktionswochen werden erneut Teil der weltweiten Initiative “Internationale Wochen gegen Rassismus" sein.

Bisher konnten wir stets auf viel Engagement und interessante Veranstaltungen im Rahmen der Bildungswochen zählen; 2016 fanden über 80 Veranstaltungen statt. Daran möchten wir im kommenden Jahr gemeinsam mit Ihnen anknüpfen. Setzen Sie als Veranstalter*innen mit uns ein klares Zeichen für eine offene & menschenfreundliche Stadt Halle.

Rassismus ist gesellschaftliche Tatsache. Nicht nur Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte und geflüchtete Menschen erreichten im Jahr 2016 trauriges Rekordniveau. Langzeitstudien belegen darüber hinaus die Zunahme autoritärer Aggressionen gegen Muslime, Sinti und Roma und Asylsuchende sowie zunehmender Radikalisierung (Gewaltbereitschaft) und Polarisierung. Wie groß das latente rassistische Potenzial ist, haben auch die jüngsten Wahlerfolge der AfD deutlich gemacht.

Diese Realitäten gilt es anzuerkennen, sich mit ihnen auseinanderzusetzen und entschieden  entgegenzusetzen. Solidarität mit Menschen, die von Rassismus betroffenen sind und aktiver Schutz der Menschenwürde sind gegenwärtig noch dringender erforderlich.

Erfreulicherweise engagieren sich immer mehr Menschen gegen Rassismus. Noch nie gab es bundesweit eine so große Beteiligung wie an den Bildungswochen 2016 und dies obwohl die Kapazitäten ehrenamtlich Aktiver, zivilgesellschaftlicher und kommunaler Einrichtungen durch das Engagement in der Arbeit mit Geflüchteten und Asylsuchenden besonders beansprucht sind.

Programm für Schulen

28.02.2017 - Houses of Resources in Halle und Magdeburg

Im Zuge der Ausschreibung des dreijährigen Modellprojektes „House of Resources" des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge haben die Städte Magdeburg und Halle im September 2016 zwei Ressourcenhäuser eingerichtet - den Resonanzboden in Magdeburg in Trägerschaft der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen- Anhalt e.V. (.lkj)) und das House of Resources – Halle beim Verband der Migrantenorganisationen Halle e.V. (VeMo).

House of Resources - Halle
Hackebornstraße 2
06108 Halle (Saale)
Ansprechperson: Ronn Müller
Tel: 0345 123 076 22
E-Mail: kontakt@house-of-resources-halle.de
www.house-of-resources-halle.de


25.02.2017 - Neues Demokratie-Projekt wird vorbereitet

In unserem neuen Projekt: „Von Diaspora zur Demokratie“: Russischsprachige Community lernt Beteiligung und Toleranz bildet der Förderverein der Deutschen aus Russland Sachsen-Anhalt e.V.  ab März 2017 seine haupt- und ehrenamtlich Tätigen zu verbandsinternen Berater/-innen aus. Ziel ist es, die eigenen demokratischen Strukturen zu stärken und dauerhaft wehrhaft gegen die Einflussnahme von Rechtsextremen zu machen.

Mit dem beantragten Projekt will unser Verein die Organisationen der Deutschen aus Russland als Teil des demokratischen Gemeinwesens etablieren und demokratiefeindlichen Entwicklungen in der eigenen Community und in der Nachbarschaft entgegen wirken.

Ein wichtiges Anliegen des Trägers ist der Ausbau von Kooperationen mit lokalen und landesweiten Akteuren, Netzwerken und Organisationen in Fragen politischer Bildung und Präventionspolitik.

Im März wird es eine Eröffnungsveranstaltung geben.

Weitere Informationen findet man hier.

20.01.2017 - Wanderausstellung zur Geschichte der Deutschen aus Russland in Halle

Eine von der Bundesregierung geförderte Wanderausstellung über die Geschichte und Integration der Russlanddeutschen macht halt vom 31. Januar bis 24. Februar 2017 im Ratshof Halle (Saale)

"Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“

„Wurzeln schlagen und die Gesellschaft stärken“, das ist der Leitgedanke der neuen Wanderausstellung „DEUTSCHE AUS RUSSLAND. Geschichte und Gegenwart“ im Ratshof Halle (Saale), die vom 31. Januar bis 24. Februar 2017 von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland mit Sitz in Stuttgart präsentiert wird.

Diese Wanderausstellung ist Teil eines bundesweiten Integrationsprojektes, gefördert vom Bundesministerium des Innern, Berlin, und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg.

Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, 31. Januar 2017, um 16 Uhr mit Grußworten, Vortrag, Film und Kulturprogramm im Festsaal des Stadthauses am Markt in Halle (Saale). Der Eintritt ist frei.

Die Grußworte zur Ausstellungseröffnung sprechen:

Dr. Judith Marquardt, Beigeordnete der Stadt Halle (Saale),

Christoph Bergner, Abgeordneter des Deutschen Bundestages,

Olga Ebert, Förderverein der Deutschen aus Russland in Sachsen-Anhalt e. V.

Der Projektleiter Jakob Fischer, selbst Deutscher aus Kasachstan, führt mit einer Power-Point-Präsentation in die Ausstellung ein und zeigt auf Großleinwand Kurzfilme über die Geschichte und Integration der Deutschen aus Russland. Er informiert mit interessanten Dokumentationen über die Geschichte dieses leidgeprüften Volkes, benennt Beispiele von Zusammenleben, von glücklichem Ankommen, von neuen Wurzeln, neuer Heimat, verständnisvollem Miteinander.

Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch die russlanddeutsche Gesangsgruppe aus Halle (Saale).

Es ist auch die Präsentation eines weiteren Exemplars der Ausstellung als Unterrichtsprojekt zum Thema Migration und Integration in Deutschland am Beispiel der Deutschen aus Russland in einigen Schulen in Halle (Saale) geplant. 

Die Ausstellung selbst wird vom 31. Januar bis 24. Februar 2017 in der 4. Etage im Ratshof Halle an der Saale gezeigt.

Viele Deutsche folgten dem Ruf der russischen Zarin

Die Ausstellung selbst zeigt mit Tafeln und Schaubildern, Vorträgen und Filmen das wechselvolle Schicksal und illustriert die Historie und die kulturellen Verknüpfungen der Russlanddeutschen mit dem riesigen Land Russland. Die Ausreise der Deutschen aus verschiedenen deutschen Kleinstaaten nach Russland hängt mit dem Manifest der Zarin.

Katharina II. zusammen, die von 1762 bis 1796 das Russische Zarenreich regierte. Die Auswanderung erfolgte angefangen von 1764 /1765 bis 1862 mit der Gründung von 3.536 deutschen Siedlungen an der Wolga, in der Ukraine, im Kaukasus, Wolhynien und Bessarabien. Diese deutschen Kolonien wurden streng nach der Religionszugehörigkeit in den von Russland neueroberten Gebieten der ehemaligen Weltreiche der Mongolen und Osmanen angelegt. Doch bereits im Mittelalter siedelten Deutsche im Baltikum, ab dem 16. Jahrhundert in Moskau und ab 1703 in St. Petersburg. Die Ausstellung zeigt diese interessante Geschichte, aber auch die Kriegsfolgenschicksale der Deutschen aus Russland, welchen Vorurteilen die Russlanddeutschen in Deutschland begegneten und begegnen und wie ihre Integration gelingt.

Deutsche in Russland: von Vorbild zum Sündenbock

Die heimisch gewordenen und seit fast 200 Jahren hoch geachteten Russlanddeutschen mussten jedoch nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Jahr 1941 dort einen unbeschreiblichen Leidensweg antreten. Zigtausende Russlanddeutsche verloren ihr Leben durch Deportation, Verschleppung und Ermordung, weil der sowjetische Diktator Stalin sie der Kollaboration (Zusammenarbeit) mit Hitler-Deutschland verdächtigte.

Deutsche in der Sowjetunion zwischen Bleiben und Gehen.

Die Rückkehr nach Deutschland

Hunderttausende kamen in den 1990er Jahren zurück in das Land ihrer Vorfahren, das für sie als Synonym für Hoffnung und Gerechtigkeit stand – Deutschland. Vorurteile und Ablehnung schlugen vielen von ihnen entgegen von Menschen, denen alles Fremde fremd ist.

Seit 1950 konnten rund 2,8 Millionen deutsche Aussiedler aus der ehem. UdSSR nach Deutschland zurückkehren, dank geduldiger Diplomatie und erfolgreicher Entspannungspolitik besonders nach 1990.

Die Ausstellung dokumentiert auch, wie die russlanddeutschen Rückkehrer unter oftmals schwierigen Bedingungen in Deutschland wieder Fuß fassten, ihre Integration in die Nachkriegsgesellschaft geschafft haben und wie gerade in Sachsen-Anhalt Deutsche aus Russland heute das Land in vielfacher Weise mitgestalten.

Der Eintritt ist frei. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Für Rückfragen und Anmeldung für Führungen durch die Ausstellung:

Jakob Fischer, Tel. 0171 – 40 34 329, Email: J.Fischer@LmDR.de;

www.deutscheausrussland.de; www.lmdr.de;

Facebook: http://facebook.de/lmdr.ev

Pressemitteilung anlässlich der Eröffnung der Wanderausstellung über Deutsche aus Russlandam 31. Januar 2017 im Festsaal des Stadthauses Halle (Saale)


03.12.2016 - Internationale Wichtelmännerlaternenparade

Zu einem internationalen Adventsbasteltag hatte am 03.12.2016 unsere Kindergruppe eingeladen. Gemeinsam mit indischen Kindern entstanden kleine Holzlaternen. Nach dem Beispiel unserer "SprachWerkstatt" wurde gearbeitet und die Sprache trainiert... schleifen, sortieren und kleben... es wurde echt fleißig gewerkelt...die kleinen Hände zeigten, was sie schon konnten.

     

Danke an Anna Groo und Lutz Magnucki, die eine gute "Wichtelmännerbastelstimmung" geschaffen haben.


Stolz werden dann auch die "Arbeitsergebnisse" präsentiert...


24.11.2016 - Demokratie in Aktion

Am 24. November 2016 haben 11 russlanddeutsche DemokratieberaterInnen aus Sachsen-Anhalt auf Einladung des Landtagsabgeordneten aus Region Harz (Halberstadt) Daniel Szarata im Rahmen des Projektes „Ost im Osten. Einwanderer wirken für Demokratie“ den Landtag in Magdeburg besucht. Zuerst wurde eine Führung durch den Landtag gemacht, dann hatten die DemokratieberaterInnen die Möglichkeit die Landtagsitzung mit dazugehörenden Debatten zu beobachten und selbst den Eindruck von der Arbeit der Volksvertreter zu gewinnen. Ein Treffen mit dem Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Herrn Reiner Haseloff, gab die Möglichkeit, über das Projekt zu berichten und sich über aktuelle poltische Fragen auszutauschen.


Siehe Bericht Z:T

Bericht auf facebook


10.11.2016 - "Deutsche aus Russland für Vielfalt." - so hieß es in Köthen

Die Veranstaltung in der Jakobskirche in der Hallischestr.15, 06886 Köthen bot allen Interessenten die Möglichkeit, sich über das Projekt: „Ost im Osten. Einwanderer wirken für Demokratie“ und über das aktuelle Thema „Flüchtlinge“ und „Asylsuchende“ zu informieren und auszutauschen.

Olga Ebert, Olga Tidde und Vladislav Moltschanov haben das Projekt „Ost im Osten. Einwanderer wirken für Demokratie“ vorgestellt. Darauf zeigten viele Teilnehmer das Interesse an dem nächsten Projekt teilzunehmen, um in eigenen Vereinen und Struktur aktiv für die Demokratie zu wirken.

Zum Bericht


15.10.2016 - Vorstellung des Demokratiecamps auf dem Forum 2016 des JSDR e. V.

Unser Vereinsmitglied Anna Rausch berichtete auf dem Forum 2016 des JSDR e. V. am 15.10.2016 gemeinsam mit Julia und Nicolas von dem Demokratiecamp, das wir in diesem Sommer in Schierke organisiert hatten.

 

Es stand unter dem Motto "Helle Köpfe gegen Vorurteile" und war das erste Demokratiecamp seiner Art in Sachsen-Anhalt.

Wie entstehen eigentlich Vorurteile? Was machen wir im Alltag gegen Ausgrenzung? Wie gehen wir mit Vorurteilen in der Jugendarbeit um? - Diese und andere Fragen rund um das Thema Vorurteile haben sich Kinder und Jugendliche mit unterschiedlicher Zuwanderungsgeschichte gestellt. Gemeinsam haben sie Antworten gefunden und beschlossen, von nun an jährlich ein Demokratiecamp durchzuführen.

Hier einige Impressionen vom Forum 2016 des JSDR e. V.

Gratulation an den neu gewählten Vorstand des JSDR e. V.


13.10.2016 - Die "SprachWerkstatt" ist auf dem "Holzweg"...

Wie fühlt es sich an, wenn ein Hobel über das Holz gleitet? Was ist zu beachten, wenn ich an einer Kreissäge arbeiten kann? Wie benenne ich die Werkzeuge und Arbeitsgänge? Nach verschiedenen Arbeitsbereichen war an diesem Donnerstag der Arbeitsbereich Holz an der Reihe. Danke an Matthias Schwalbe, der mit seinem fachlichen Wissen und Können sehr geholfen hat, wichtige Basiskenntnisse zu vermitteln. Auf alle Fälle war das Interesse riesengroß und es wäre zu wünschen, dass die in der "SprachWerkstatt" angestrebte Verbindung von praktischer handwerklicher Tätigkeit und Spracherwerb in größerem Maßstab möglich werden kann. In der nächste Woche sollen dann die hergestellten Teile weiter verarbeitet werden. Eine gute Resonanz fand das Drechseln. Es zeigte sich auch sofort sehr viel Geschick, so dass wir versuchen wollen, die Mittel für einen etwas ausführlicheren Drechselkurs zu finden.

 

Die "SprachWerkstatt" ist ein Projekt, bei dem unser Verein bis zum Jahresende von der Aktion Mensch unterstützt wird. Sehr gute Hilfe gab es bisher auch vom Unternehmen KSB, wofür wir uns recht herzlich bedanken.

Für die Weiterführung im Jahr 2017 suchen wir noch Partner und würden uns über Spenden oder andere Unterstützung sehr freuen.

Hier der Bericht auf facebook ...


Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt.

In Kürze startet bundesweit die Interkulturelle Woche (IKW): Rund 5.000 Veranstaltungen werden bundesweit erwartet!

Das Programm der Interkulturellen Woche in Halle (Saale)


01.10.2016 - Am Treff war richtig was los

Die 7. Nacht der Migrantenorganisationen wird von den Mitgliedern der einzelnen Migrantenorganisationen unter Koordination vom Verband der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V. mit Unterstützung der Stadt Halle (Saale) , dem Ausländerbeirat der Stadt Halle (Saale) und des Engagementfonds Hallianz organisiert und durchgeführt.

Sie bietet die Gelegenheit für Bürger*innen, Zugezogene und Gäste der Stadt Halle mit Migrant*innen und Geflüchteten zusammenzukommen, in Austausch zu treten und sich kennenzulernen.

Traditionell war auch unser Förderverein gemeinsam mit der Ortsgruppe der LMDR einer der Gastgeber. Es war wieder "Stimmung Am Treff". Dr. Tarik Ali begrüßte gemeinsam mit unserer Vorsitzenden Olga Ebert die zahlreich angereisten Gäste. Danke an den Chor des Vereins, der engagiert und gekonnt die Gäste begeisterte. Eine kurze Vorstellung der Aktivitäten unseres Vereins war auch eine Einladung, die Angebote für Zugewanderte zu nutzen. Dann gab es noch "Sladki und Konfety" als Überraschung...

      

Ebenfalls stellte die Arabische Oase ihre Arbeit vor. Spezieller arabischer Kaffee und ein gemeinsamer Tanz schlossen diese Etappe der Rundfahrt zu anderen Migrantenorganisationen ab.

Hier einige Impressionen von dem Besuch anläßlich der 7. Nacht der Migrantenorganisationen.


30.09.2016 - Nähwerkstatt nimmt ihre Arbeit auf

Heute war wieder Hochbetrieb. Die Nähwerkstatt hat ihre Arbeit aufgenommen. Regelmäßig treffen sich indische und syrische Frauen in den Vereinsräumen, um ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Das Modeprojekt, in Kooperation mit DaMigra, Lamsa und Vemo wird am 09.11. zu den Frauenkulturtagen zeigen, was an modischer Kreativität vorhanden ist.

Danke an die Spender und die beteiligten Vereine, die so kurzfristig und sehr unbürokratisch Nähmaschinen und Material ermöglicht haben.


18.09.2016 - Einladung zur 7. Nacht der Migrantenorganisationen
– Eine Nacht des Kennenlernens

Die Interkulturelle Woche gibt uns wieder die Möglichkeit, in der Nacht der Migrantenorganisationen gemeinsam mit der Christ Embassy und der Arabischen Oase Am Treff 1 in Halle-Neustadt unsere Arbeit vorzustellen.

Die 7. Nacht der Migrantenorganisationen wird von den Mitgliedern der einzelnen Migrantenorganisationen unter Koordination vom Verband der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V. mit Unterstützung der Stadt Halle (Saale) , dem Ausländerbeirat der Stadt Halle (Saale)und des Engagementfonds HALLIANZ organisiert und durchgeführt. Sie bietet die Gelegenheit für Bürger*innen, Zugezogene und Gäste der Stadt Halle mit Migrant*innen und Geflüchteten zusammenzukommen, in Austausch zu treten und sich kennenzulernen.

Die Nacht der Migrantenorganisationen findet am 01.10.2016 als Abschlussveranstaltung der Interkulturellen Woche statt.

Den Auftakt macht dieses Jahr die Armenische Gemeinde. Dann werden mit Shuttlebussen die verschiedenen Standorte angefahren. Hier stellen sich weitere teilnehmende Migrantenorganisationen und -initiativen vor und gewähren Einblicke in ihre Herkunftskultur und aktuelle Arbeit in Halle.

Ausklingen wird die 7. Nacht der Migrantenorganisationen mit einem Buffet, Tanz und Musik beim Deutsch-Vietnamesischen Kulturkreis.

Der Ablaufplan:
16:00 Uhr: Abfahrt der Busse vom Hallmarkt/Salzgrafenstraße
zur Armenischen Gemeinde

16:45 Uhr: Auftaktveranstaltung in der Armenischen Gemeinde
Sachsen-Anhalt e.V., Alfred-Reinhardt-Straße 8,
06132 Halle

18:00 Uhr Förderverein der Deutschen aus Russland
Sachsen-Anhalt e. V., Christ Embassy, Arabische
Oase, Am Treff 1, 06124 Halle

19:00 Uhr Slawia Kulturzentrum e. V., Wostocke.V, Deutsch-
Mongolischer Verein Gobi e.V,
Am Niedersachsenplatz 5, 06126 Halle

20:00 Uhr Islamisches Kulturcenter Halle (Saale) e. V.,
Am Meeresbrunnen 3, 06122 Halle

21:00 Uhr Abschlussveranstaltung beim Deutsch-
Vietnamesischen Kulturkreis Sachsen-Anhalt e.V.,
mit Buffet, Musik und Tanz,
Große Steinstraße 13, 06108 Halle

Kontakt: Dr. Tarek Ali
Verband der Migrantenorganisationen Halle e.V.
Muldestr. 2, 06122 Halle (Saale)
vemo.halle@gmail.com


29.06.2016 - "SprachWerkstatt" geht in den Metallbereich

Korrespondierend mit dem Projekt "Angekommen - angenommen" konnte im April mit der "SprachWerkstatt" begonnen werden. Nach der Arbeit in der Keramikwerkstatt und der selbst organiserten Papierwerkstatt steht jetzt die Arbeit im Metallbereich auf dem Programm. Danke an das Ausbildungszentrum des KSB, wo wir mit mehreren Gruppen arbeiten können und wichtige handwerkliche und sprachliche Fähigkeiten trainieren.

 

 

27.02.2016 - Lions Club „August Hermann Francke“ spendet für unsere Arbeit

Unser Verein kann in dieser Woche über ein sehr erfreuliches Ereignis berichten. Der Lions Club „August Hermann Francke“ hat entschieden, die Arbeit des Vereins auf dem Gebiet der Zuwanderung und Integration mit einer Spende zu fördern. Dr. Volker Albrecht hat dann am Donnerstag den Spendenscheck über 2000 Euro an die Vorsitzende des Vereins, Olga Ebert übergeben (siehe Bild).

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Wertschätzung unserer Arbeit.

http://www.lions-francke.de/

09.02.2016 - SiSA – Sprachmittlung in Sachsen-Anhalt

SiSA will Migrant*innen in Sachsen-Anhalt helfen, sich zu verständigen. Das Projekt des LAMSA bietet telefonische Sprachmittlung und organisiert für Veranstaltungen und Begleitungen Sprachmittler*innen.

Hier mehr zum Projekt...

21.01.2016 - Schon mal was von "MiiDU" gehört?!

Um die beruflichen Perspektiven junger Menschen mit Migrationshintergrund zu erhöhen, setzen LAMSA e.V. und die DAA GmbH seit September 2015 das Projekt „MiiDU“ um. Das Ziel ist es, junge Migrant*innen nachhaltig in die duale Ausbildung zu vermitteln.

Wo liegen die Schwerpunkte?

Die Handlungsfelder liegen zum einen in der Sensibilisierung von Eltern und Unternehmen, um den jungen Menschen den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern. Zum anderen geht es konkret um die Ausbildungsvorbereitung und Ausbildungsbegleitung junger Migrant*innen von 18 bis 35 Jahren bei ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz und begleitet sie während der Ausbildung.

Wer mehr dazu wissen möchte, kann sich hier informieren.


27.12.2015 - Stimmungsvoller Jahresabschluss

Mit einem bunten Jolka-Fest wurde im Förderverein der Deutschen aus Russland Sachsen-Anhalt e. V. der Abschluss der diesjährigen Projekte gefeiert. Vor allem die Kinder bedankten sich bei den Projektpartnern, die uns 2015 unterstützt haben, wie z. B. für das Projekt „Angekommen-angenommen", gefördert von der Stadt Halle (Saale), für das Projekt "Freizeitpaten für Flüchtlingskinder", gefördert im Rahmen des HALLIANZ Förderfonds für zivilgesellschaftliches Engagement, für das Projekt „Willkommen in Halle - Ehrenamt hilft", gefördert aus dem Engagementfonds „Willkommenskultur“ des Landes Sachsen-Anhalt.

Ein Dank geht auch an das Unternehmen KSB Halle, an Dr. Christoph Bergner, an die Friedlandhilfe e. V., an alle Partner im Integrationsnetzwerk der Stadt Halle und an die vielen Helferinnen und Helfer, an die Vereinsmitglieder des Fördervereins und der Ortsgruppe Halle der LMDR und … und … und...

Hier einige Impressionen von unserem bunten Fest auf facebook:


07.10.2015 - Gespräche und Ideen für ein erfolgreiches Miteinander

Nach einem Besuch in der Sekundarschule Kastanienallee gab es am 07.10.2015 einen Arbeitsbesuch des Bundestagsabgeordneten Dr. Christoph Bergner (CDU)  beim Förderverein der Deutschen aus Russland Sachsen-Anhalt e. V. - Das Besondere waren die Gesprächspartner... eine 10. Klasse der Hallenser Waldorf-Schule mit ihren LehrerInnen und TeilnehmerInnen aus dem Projekt "Angekommen - angenommen". Was gibt es für Möglichkeiten? Ein erfolgreiches Miteinander, um einerseits helfen zu können, z. B. die Sprachkenntnisse zu befördern, Kontakte aufzubauen für gemeinsame Aktivitäten... aber andererseits auch aktive Teilhabe entsprechend der Interessen und Fähigkeiten zu ermöglichen. Man kann im Ergebnis sagen, es gibt gute Ideen und konkrete Vereinbarungen. Es wird darüber zu berichten sein, wenn es gelungen ist!

 

03.10.2015 - Ein stimmungsvoller Auftakt zur Nacht der Migrantenorganisationen

Die "6. Nacht der Migrantenorganisationen" war ein voller Erfolg. Über 200 Menschen aus Halle (Saale) nutzten als internationales Publikum die Möglichkeit, verschiedene Migrantenorganisationen kennenzulernen... vom Förderverein der Deutschen aus Russland e. V. über Slawia Kulturcentrum e. V., den Deutsch-Mongolischer Verein GOBI Halle (Saale) e. V., den SV Wostok, Islamisches Kulturcentrum e. V., die Arbeit bei der SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH, die Arabische Oase, die Christ Embassy Halle, Armenische Gemeinde Sachsen-Anhalt e. V. bis zum Deutsch-Vietnamesischen Kulturverein Sachsen-Anhalt e.V. - es bot sich ein buntes Bild, aber auch gleichzeitig viel, vor allem ehrenamtliche Arbeit, die im friedlichen und kreativen Miteinander geleistet wird.

Der Förderverein der Deutschen aus Russland Sachsen-Anhalt e. V. - www.vdr-lsa.de - war gemeinsam mit der Ortsgruppe der Landsmannschaft der erste Gastgeber. Für viele Besucher war es dann sicher auch eine Überraschung, neben den Darbietungen aus der deutsch-russischen Tradition auch fernöstliche Musik und Tanzdarbietungen erleben zu können. Der Verein möchte die Erfahrungen, die mit der Übersiedlung nach Deutschland verbunden waren, weitergeben an alle Menschen, die in dieser Situation sind. Mit dem Projekt "Angekommen - angenommen" wird Hilfe zur Selbsthilfe im Alltagsleben organisiert, natürlich verbunden mit dem Training das Alltagskommunikation. In diesem Projekt sind Menschen aus vielen Staaten und u. a. auch eine Gruppe aus Indien. Die Frauen haben sich jetzt in einer Tanzgruppe organisiert und hoffen auf viele neue Mitglieder, die Freude am Tanz haben.

Außerdem trifft sich regelmäßig eine internationale Frauengruppe zu Gesprächen und dem Kennenlernen der Stadt Halle.

   

Weitere Impressionen auf facebook...

02.10.2015 - Straßenfest zur Eröffnung der Kulturwerkstatt "Grüne Villa"...

... in Halle-Neustadt Am Treff 4 - www.kulturwerkstatt-halle.de - Als Nachbarn war es unserem Verein - Förderverein der Deutschen aus Russland - Sachsen-Anhalt e. V. - ein wichtiges Anliegen, einfach dabei zu sein. Mit dem Auftritt unseres Chores, dem Weltpuzzle und einer Aktion "Kinder stark machen", dem Angebot russischer Piroggen bis hin zum Tanz unserer indischen Frauengruppe gibt es ein solides Angebot, eine interessante Zusammenarbeit aufzubauen. Theater und Musik für Kinder und Erwachsene und viele andere Aktivitäten haben gezeigt, dass die Kulturwerkstatt an diesem Standort ein großer Gewinn sein kann... Wir freuen uns darauf... und danke für das Straßenfest.

     

Hier weitere Impressionen auf facebook

28.09.2015 - Ein buntes Bild zum Auftakt der Interkulturellen Woche

Wie auf dem ganzen Platz vor dem Ratshof gab es auch am Stand des Fördervereins der Deutschen aus Russland Sachsen-Anhalt e. V. zum Auftakt der Interkulturellen Woche ein buntes Bild. Neben den vielfältigen Informationsangeboten über die Arbeit des Vereins wurden einige kulturelle Höhepunkte geboten. Der Chor des Verein sorgte mit seinen Kostümen und Liedern aus dem im Aufbau befindlichen Programm für Stimmung auf dem Platz. Sehr dankbar sind wir auch der Gruppe von indischen Frauen, die in unserem Projekt "Angekommen - angenommen" aktiv mitmachen. Sie zeigten in selbst genähten Kostümen Tänze aus ihrer Heimat. Wer wollte, konnte auch die Kunst des Henna-Tattoos ausprobieren. Wie schon so oft, wurde das große Puzzle der Weltkarte wieder sehr gut genutzt, bis hin zu neuen Einträgen von Herkunftsstaaten... Wir treffen uns dann zur "Nacht der Migranten" am 03.10. in unseren Räumen Am Treff 1.

   

Weitere Impressionen vom Markt in Halle


22. Interkulturelle Woche in Halle (Saale)

Die Jugendwerkstatt Frohe Zukunft informiert auf ihrer Webseite:

28. September bis 03.Oktober 2015 - Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt - Programmheft ist erschienen.

Vom 28. September bis 03.Oktober 2015 findet in Halle die nun schon 22. Interkulturelle Woche statt, bundesweit bereits zum 40. Mal. In diesem Jahr lautet das bundeseinheitliche Motto:  Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt. Es sind wieder alle interessierten Vereine, Verbände, Institutionen und Einzelpersonen aufgerufen, diese Woche gemeinsam in Halle zu gestalten. Eröffnet wird die Interkulturelle Woche am 28.09.2015 auf dem Marktplatz, mit einem bunten Bühnenprogramm und einer Vielfalt an Angeboten rund um das Thema Migration. Für diesen Tag suchen wir große und kleine Künstler_innen, die Ihr Können auf der Bühne, einem interessierten Publikum zeigen möchten.

Im Laufe der Woche können die Besucher dann für sich an unterschiedlichen Orten der Stadt Halle entdecken, was sie bisher nicht in Halle kannten, können sich Gedanken über internationale und auch geschichtliche Themen machen, die immer auch ein klein wenig das Leben der Menschen in Halle betreffen oder einfach neugierig und zu Gast sein, wenn die christlichen und muslimischen Gemeinden in Halle ihre Türen öffnen. Die Interkulturelle Woche in Halle ist eine gute Gelegenheit, sich mit der Lebenswirklichkeit von Menschen aus anderen Kulturen auseinanderzusetzen, mit eigenen Vorurteilen aufzuräumen oder auch einfach nur gesellig und mit Spaß mit Menschen anderer Kulturen und Religionen zu feiern. Falls Sie Interesse oder eine Idee haben, die Sie in dieser Woche verwirklichen möchten, unterstützen wir Sie gern bei der Vorbereitung.

Das Programmheft der Interkulturellen Woche finden Sie HIER.

Der Förderverein der Deutschen aus Russland - Sachsen-Anhalt e. V. wird gemeinsam mit der Ortsgruppe Halle der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland am Montag, 28.09.2015 ab 14:00 Uhr auf dem Markt seine Arbeit präsentieren.

Am 03.10.2015 werden wir die ersten Gastgeber zu Nacht der Migranten sein und werden mit einem bunten Programm unsere Gäste empfangen


Diesjähriges „Forum Migration - Behörden und Ämter geben Antwort“
am 20.05.2015

Die Beauftragte für Migration und Integration Stadt Halle (Saale), Petra Schneutzer, hat recht herzlich zum diesjährigen „Forum Migration - Behörden und Ämter geben Antwort“ eingeladen.

 Ort:                 SPI – Nachbarschaftszentrum Pusteblume

                         Zur Saaleaue 51 a

    06122 Halle (Saale)

Datum:            20.5.2015

Zeit:                 13.00 Uhr – 15.00 Uhr

Raum:              Großer Saal

 Folgende Behörden/ Ämter und eingeladenen Experten haben zugesagt:

-       Fachbereich Soziales der Stadt Halle (Saale)

-       Abteilung Einreise und Aufenthalt (Ausländerbehörde)

-       Jobcenter

-       Beauftragte für Migration und Interreligiösen Dialog der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (Kirchenasyl)

Hier (PDF)  finden Sie die Anmeldung (DOC) zum kostenfreien Forum. Wir bitten Sie recht herzlich, diese bis zum 13.5.2015 zurückzusenden, damit die Räumlichkeiten nach Bedarf ausgestattet werden können.

Email: petra.schneutzer@halle.de; Fax: 0345 221 4004 oder per Post: Beauftragte für Migration und Integration, Markt 1, 06108 Halle (Saale)



Koordinierungsstelle „Engagiert für Flüchtlinge in Halle (Saale)“

 Anliegen:

Um bürgerschaftliches Engagement für Flüchtlinge und Migranten anzuregen und wirksam zu koordinieren, haben die Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis und der Evangelische Kirchenkreis Halle-Saalkreis gemeinsam eine Koordinierungsstelle „Engagiert für Flüchtlinge“ eingerichtet.

Sören Am Ende (Bild) wird als verantwortlicher Mitarbeiter die Stelle mit Leben füllen. Sitz der Koordinierungsstelle ist der Beratungsladen der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis in der Leipziger Straße 82 (Oberer Boulevard).

Ziele der Koordinierungsstelle:

  • Willkommenskultur für Flüchtlinge und Migranten durch die Förderung ehrenamtlichen Engagements sowie ehrenamtlicher Initiativen und Projekte entwickeln, etablieren und bekannt machen
  • Engagementinteressierte Bürger/-innen, Unternehmen und Initiativen mit Partnern der Flüchtlingshilfe/ Integrationsarbeit und Flüchtlingen vernetzen
  • Patenschaften initiieren und erfolgreich vermitteln

Wir gratulieren Dr. Tarik Ali, dem Vorsitzenden des Ausländerbeirates der Stadt Halle für seine Auszeichnung mit dem Bürgerpreis "Der Esel, der auf Rosen geht" ... Die MZ berichtet...


Einbürgerungslotsen gesucht!

Im Rahmen des LAMSA-Projektes „Einbürgerungslotsen in Sachsen-Anhalt“ werden Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gesucht, welche sich zu Einbürgerungslotsen schulen lassen wollen. Die Lotsen sollen nach der Fortbildung Einbürgerungsinteressierte im Einbürgerungsprozess begleiten und ihre eigenen Erfahrungen weitergeben.


„Willkommen in der Region!“ – Veranstaltung am 18.02.2015 in Stendal

Aktuell steigen die Zahlen von Zuwanderern und Flüchtlingen in Deutschland, auch im Landkreis Stendal. Dies bringt wertvolle Vielfalt in den ländlichen Raum, gleichzeitig muss sich das Gemeinwesen auf neue infrastrukturelle Herausforderungen einstellen. Während es bundesweit zahlreiche Bürgerinitiativen zur Unterstützung der neuen Nachbarn gibt, entwickeln einige Bürger Ängste vor einer angeblichen „Überfremdung“ der Gesellschaft.
Welche Voraussetzungen müssen nun geschaffen werden, um die Neuankömmlinge im Landkreis Stendal „willkommen“ zu heißen? Wie kann unter den gegebenen Umständen Integration gelingen? Und wie können die Potenziale der Migranten und Migrantinnen genutzt werden – auch vor dem Hintergrund eines demografischen Wandels in der Region?


16.03. - 29.03.2015 - Internationale Wochen gegen Rassismus

Demokratie braucht den friedlichen Diskurs und die Fähigkeit aller, andere Meinungen im demokratischen Konsens auszuhalten. Eine aktive demokratische Kraft unserer Stadtgemeinschaft ist das Bündnis für Zivilcourage „Halle gegen Rechts“. Es leistet mit den „Bildungswochen – Anerkennen statt Ausgrenzen!“ einen nachhaltigen Beitrag zur Stärkung von Offenheit und Toleranz in unserer Stadt.

Bereits zum vierten Mal finden diese Aktionstage als Teil einer bundesweiten Initiative statt, koordiniert von der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus und dem Interkulturellen Rat in Deutschland e.V. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus erinnern auch an das Massaker vonSharpeville bei Johannesburg.

Am 21. März 1960 wurden auf einer Demonstration gegen die Rassentrennung 69 Menschen getötet und mehr als 200 verletzt. Ein Tag, der von den Vereinten Nationen am 21. März 1966 zum Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung ausgerufen wurde.

Zum Programmheft

Projekt „Interkulturelle Brückenbauer“ des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V.

Aufgrund der stetig steigenden Anzahl von Flüchtlingen und Asylsuchenden in Sachsen-Anhalt setzt LAMSA e.V. das Projekt „interkulturelle Brückenbauer“ um. Ziel ist es, die Willkommenskultur sowie die Integration der Migrant*innen im Land Sachsen-Anhalt weiter zu entwickeln. 

Das Projekt richtet sich an Vereine, Verbände, Schulen, Initiativen und Organisationen, die an der Arbeit mit Flüchtlingen und Asylsuchenden beteiligt sind. Dabei steht die Verbesserung und Optimierung der Aufnahme neuer Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt im Fokus.

Eröffnungsveranstaltungen - u. a. in Halle (Saale) am 30.03.2015


„Älter werden in Deutschland“ – AWO-Seminar vom 20.-22.04.2015 in Leipzig 

In diesem Trainingsseminar werden Informationen und Erfahrungen zur Anwendung der vielfältigen russisch- bzw. türkisch-deutschsprachigen Medien und Materialien der Informationsreihe „Älter werden in Deutschland“ gegeben. Die Umsetzung und der Transfer der Informationsreihe in die eigene Praxis werden gemeinsam erarbeitet und eingeübt. Die Themen Demenz und Vorsorge werden als neue Bestandteile der Informationsreihe thematisiert.