Unser Projekt: „Von Diaspora zur Demokratie“: Russischsprachige Community lernt Beteiligung und Toleranz

Der Förderverein der Deutschen aus Russland Sachsen-Anhalt e.V. bildet in diesem Projekt ab März 2017 seine haupt- und ehrenamtlich Tätigen zu verbandsinternen Berater/-innen aus. Ziel ist es, die eigenen demokratischen Strukturen zu stärken und dauerhaft wehrhaft gegen die Einflussnahme von Rechtsextremen zu machen.

Die Menschen aus der russischsprachigen Community verstehen sich trotz ihrer verschiedener Migrationswege und verschiedenen Aufnahmestatus als eine Sprach- und Schicksalsgemeinschaft. Sie bilden bundesweit eine der größten Zuwanderergruppen in Deutschland. Gleichzeitig wird eine überproportional niedrige Wahlbeteiligung der Russlanddeutschen, ihre niedrige Vereinsaktivität und eine geringe Beteiligung an den etablierten Netzwerken registriert. Ein anderes Problem ist die Umwerbung der Russlanddeutschen von populistischen und rechtsextremen Gruppierungen.

Auf die o. beschriebene Situation will das Projekt reagieren, indem es bereits geschaffene Angebote erweitern und alters- und gruppenspezifisch differenzieren sowie neue Formate der Beteiligung, des Wissenstransfers und der Kompetenzvermittlung im Themenbereich Stärkung demokratischer Beteiligung und Extremismusprävention erarbeiten, erproben und vor Ort in konkreten Maßnahmen implementieren soll.

Mit dem beantragten Projekt will unser Verein die Organisationen der Deutschen aus Russland als Teil des demokratischen Gemeinwesens etablieren und demokratiefeindlichen Entwicklungen in der eigenen Community und in der Nachbarschaft entgegen wirken.

Ein wichtiges Anliegen des Trägers ist der Ausbau von Kooperationen mit lokalen und landesweiten Akteuren, Netzwerken und Organisationen in Fragen politischer Bildung und Präventionspolitik.

Im März wird es eine Eröffnungsveranstaltung geben und wir werden dazu ausführlich informieren.

Ansprechpartnerin:

Olga Ebert
Tel.: 0176-63214054
ebert@vdr-lsa.de

Gefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“


Die Ausbildung wird in Kooperation mit dem

Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration

des Landes Sachsen-Anhalt umgesetzt.

  

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Unser Projekt in Aktion - Beispiele unserer Arbeit


25.09.2017 - Einladung zur Vereinsakademie am 21. Oktober 2017

Der Förderverein der Deutschen aus Russland Sachsen-Anhalt e.V lädt ALLE Teilnehmer der Demokratieberaterausbildung aus den früheren Projekten und natürlich aus dem jetzigen Projekt zu der Vereinsakademie am 21. Oktober in H+ Hotel in Magdeburg ein.

Dem Programm ist zu entnehmen, dass auch eine Podiumsdiskussion „Vor der Wahl – nach der Wahl:
Russlanddeutsche und die Bundestagswahl 2017“ geplant ist.


In vier Arbeitsgruppen (Workshops) wird zu diesen Themen diskutiert:

1. Jugendarbeit mit Jugendengagement - Teilnehmer des Demokratie-Camps2017 berichten über
ihre Arbeit und führen eine Impulsveranstaltung für die Gründung einer landesweiten Jugendgruppe

2. Kann der Verein sich selbst finanzieren?
Erfahrungen der Vereine im wirtschaftlichenGeschäftsbetrieb

3. Konflikte im Verein:Unvermeidlich?
Strategien einer produktiven Konfliktlösung

4. Überpolitisch–demokratisch–engagiert: Politische Bildungsarbeit im Verein
Erfahrungen der russischsprachigen Vereine in der bildungspolitischen Arbeit.

Es soll eine Ehrenamtsmesse geben, auf der Vereine  ihre Arbeit vor Ort präsentieren.

Bitte melden Sie sich so schnell wie möglich an, spätestens aber bis 06. Oktober, damit wir alles planen und organisieren können.

Hier die Informationen zur aktuellen Ablaufplanung (Stand 17.10.2017)


20.09.2017 - PolitikerSprechstunden in Halle und Magdeburg

Das Ziel der Veranstaltungsreihe "PolitikerSprechstunden" ist es, im Rahmen unseres Projektes die Menschen aus der russischsprachigen Community, die eine der größten Zuwanderergruppen in Deutschland bilden, verstärkt in die Mitgestaltung demokratischer Prozesse vor Ort einzubinden und der Einflussnahme von populistischen und rechtsextremen Gruppierungen entgegenzuwirken. Aktueller Schwerpunkt war natürlich die Vorbereitung auf die Bundestagswahlen am 24.09.2017- es wird aber auch danach eine wichtige Fom unserer Projektarbeit sein.

In der Diskussion am 18.07. in Halle, die von Anna Rausch moderiert wurde, hatten (v. l. n. r.) Christoph Bernstiel von der CDU, Dr. Karamba Diaby von der SPD, Dr. Petra Sitte von den Linken und Grit Michelmann von Bündnis 90/Die Grünen die Möglichkeit die Standpunkte ihrer Parteien darzulegen und die zahlreichen Fragen zu beantworten.

 

Am 19.09.2017 um 17:00 Uhr trafen sich in den Räumen des einewelthaus in Magdeburg über 30 Gäste mit Direktkandidaten der Parteien für den Bundestag aus den Wahlkreisen Magdeburg, Börde und Jerichower Land.

Die Politikersprechstunde wurde von Olga Tidde, Projektleiterin des Projekts „Von Diaspora zur Demokratie“ (FVDR LSA e.V.), moderiert. Am Beginn der Veranstaltung hatten die Direktkandidaten der Parteien - Tino Sorge (CDU), Dr. Franziska Kersten (SPD), Eva von Angern (Die Linke), Matthias Borowiak (Bündnis 90/Grüne) und Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué (FDP) - die Möglichkeit, die Standpunkte ihrer Parteien darzulegen. Daraufhin folgten die Fragen.

Das Spektrum der Fragen reichte von Problemen der Anerkennung der ausländischen Diplome und Stellung der alleinstehenden Mütter in der Gesellschaft, Unterstützung der Kleinunternehmen bei der Realisierung des Mindestlohngesetzes, Rentenausgleich, Pläne zum Übergang zu erneuerbarer Energie, Leiharbeit und Befristung der Arbeitsverträge, Sozialversicherung bei Minijobbern bis hin zu sehr interessanten und differenzierten Standpunkten zum Verhältnis zu Russland. Auch nach dem offiziellen Abschluss der Veranstaltung wurde die Möglichkeit genutzt, mit den Bundestagskandidaten ins persönliche Gespräch zu kommen.

                   

Unsere DemokratieberterInnenwaren am 20.09.2017 einer Einladung des Bundesverbandes russischsprachiger Eltern e.V. zur politischen Dialogplattform in Leipzig gefolgt - eine ähnliche Veranstaltungsform...

Olga Tidde, Vladislav Moltschanov, Anna Rausch, Batima Mambetalina und Irina Monakov nutzten aktiv die Diskussion, vor allem über die Wahlprogramme, mit den anwesenden Vertretern von Bündnis90/ Grüne, FDP und AfD.

 


01.09.2017 - Frauengruppe in Halberstadt trifft sich jeden Monat

Unser Demokratieprojekt in Aktion. Hier die Frauengruppe des Vereins in Halberstadt, die sich monatlich trifft, um mit DemokratieberaterInnen - hier mit Olga Tidde und Lubov Riffel - über aktuelle Fragen zu sprechen, sich zu beraten.

   

30.08.2017 - Wie ist das mit dem "Reden über Demokratie"?!

Am letzten Augustwochenende 2017 gab es das Modul II im Rahmen unseres Projektes „Von Diaspora zur Demokratie. Russischsprachige Community lernt Beteiligung und Toleranz“.

Im Mittelpunkt stand das Thema "Reden über Demokratie". Unter der bewährten Moderation von Bettina Engelbrecht und Harald Weishaupt ging es um Übungen und die Reflexion zu „demokratischen“ Aushandlungsprozessen, um die Entwicklung von Aussagen zu den Themen Demokratie und Populismus... und natürlich das praktische Training in Einzel- und Gruppenarbeit. So gab es dann auch ein Workshop zur Entwicklung von lokalen und landesweiten Projektangeboten.

Es waren wieder sehr intensive Tage, die aber von allen in der Gruppe aktiv genutzt wurden, um neue Erfahrungen und Fähigkeiten für die Arbeit in der Praxis mitzunehmen.Hier einige Impressionen:


   
 
   

Weitere Bilder sind auf unserer Facebook-Seite verfügbar.

Im Oktober wird es dann eine Vereinsakademie geben, auf der die Ergebnisse der Arbeit weiter in die Öffentlichkeit gebracht werden.


16.08.2017 - Einladung zum Modul II unseres Projektes

Am Wochenende 25.08. bis 27.08.2017 führen wir in Magdeburg unser Modul II durch.

Hier findet man die  Einladung und das geplante Programm sowie die Anfahrtskizze zum Seminarort.


11.08.2017 - "PolitikerSprechstunde" in Halberstadt erfolgreich

Eine weitere Veranstaltung in der Reihe "PoitikerSprechstunde" gab es am 09.08.2017 von 17:00 bis 20:00 Uhr in Halberstadt. Der Förderverein der Deutschen aus Russland-Sachsen-Anhalt e.V. hatte zur Veranstaltung Migranten, Spätaussiedler und andere Zuwanderer aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion eingeladen. Gekommen waren 15 Interessierte und nutzten die Möglichkeit mit den drei Gästen aus Politik ins Gespräch zu kommen. Zu Gast waren die Direktkandidatin zur Bundestagswahl DEN LINKEN in Harz, Mitglied des Kreisvorstandes den Linken in Harz, Frau Evelyn Edler, Fraktionsvorsitzender der CDU Stadtratsfraktion Halberstadt, Vorsitzender des CDU Ortsvorstandes Halberstadt, Direktmandat der CDU im Landtag Herr Daniel Szarata und Mitglied des Kreisvorstandes des Bündnis 90 DIE GRÜNEN, Herr Wolfgang Strauhs.

Die Diskussion war geprägt von der aktuellen politischen Situation in Deutschland und natürlich von vielen kommunalen Fragen und Problemen. Die Projektmitarbeiterin und Moderatorin der Veranstaltung, Frau Olga Tidde nutzte die Gelegenheit, unser „Demokratieprojekt“ vorzustellen. Das war auch wichtig für die DiskussionsteilnehmerInnen, die erst kurze Zeit in Deutschland sind. Auch wenn noch mit Übersetzungen in russischer Sprache geholfen werden musste, war es ein wichtiger Schritt, so gut wie möglich die Teilhabe am Leben in Deutschland zu erreichen.


28.07.2017 - Weitere "PolitikerSprechstunde" in Halberstadt

Wir laden Sie hiermit zu unserer nächsten "PolitikerSprechstunde" am 09.08.2017 in Halberstadt ein.

Wann: Am 09.08.2017 um 17:00 bis 19:00 Uhr

Wo: Juri-Gagarin-Str.19, 38820 Halberstadt (Eingang vom Hof)

Das Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die Menschen aus der russischsprachigen Community, die eine der größten Zuwanderergruppen in Deutschland bilden, verstärkt in die Mitgestaltung demokratischer Prozesse vor Ort einzubinden und der Einflussnahme von populistischen und rechtsextremen Gruppierungen entgegenzuwirken.

Einladung


25.07.2017 - Jugenddemokratiecamp unter dem Motto: "Diskriminierung? Nicht mit uns!"

Wie bereits berichtet, haben wir mit den Erfahrungen aus dem Jahr 2016 auch für dieses Jahr wieder ein Jugenddemokratiecamp geplant. Gemeinsam mit dem JSDR e. V. und unter Leitung von Anna Rausch treffen sich aktuell vom 24.07. bis zum 28.07.2017 in Thale 24 junge Leute im Alter von 10 bis 16 Jahren. Sie sprechen und diskutieren über die Frage: "Diskriminierung? Nicht mit uns!" .

Das Jugenddemokratiecamp ist gleichzeitig auch ein weiterer Schritt in unserem Projekt "Von Diaspora zur Demokratie".

Wir werden über die Ergebnisse berichten.


30.06.2017 - Unser Demokratieprojekt in Aktion - Kooperationen in Sachsen

Mit welchen Impulsen gelingt es uns, die Netzwerk- und Kooperationsarbeit zwischen den russischsprachigen Vereinen weiterzuentwickeln? Rund um dieses Thema ging es bei einem Treffen von 27 Aktiven aus 14 Vereinen aus der Region Sachsen am 30.06.2017 in Dresden.

Eingeladen hatten die Verantwortlichen des Projektes „Von Diaspora zur Demokratie“, Vertreter des Projektträgers – des Fördervereins der Deutschen aus Russland – Sachsen-Anhalt e. V. und des Kooperationspartners – des Jugend- und Studentenrings der Deutschen aus Russland e. V..

                               

Frau Olga Ebert, Vorsitzende des Fördervereins der Deutschen aus Russland – Sachsen-Anhalt e. V. stellte die Arbeit des Vereins im Bereich politische Bildung vor – Erfahrungen, die auf ein großes Interesse gestoßen sind.

Im Erfahrungsaustausch ging es insgesamt um Fragen der politischen Bildung unter den russischsprachigen Mitbürgern.

Es wurden dabei unterschiedliche Bereiche diskutiert, wie
- Was können „russischsprachige“ Vereine tun, um ihre Landsleute über die Demokratie aufzuklären und für die Mitbestimmung zu motivieren?
- Welche spezifischen Probleme gibt es unter russischsprachigen Mitbürgern?
- Welche Erfahrungen können den Vereinen helfen?

Spezifische Themen waren:
- Die Öffnung der Vereine der Spätaussiedler, Netzwerkarbeit mit Migrantenorganisationen (Tatjana Jurk)
- Die Ansprache der Jugendlichen, Gestaltung der Jugendarbeit in den russischsprachigen Vereinen (Dr. Ludmila Kopp)
- Die Finanzierung über Zweckbetriebe, Seniorenhilfe u. a. (Tatjana Jurk)

Im Ergebnis der Veranstaltung waren sich alle Teilnehmenden einig: Der Austausch soll fortgesetzt und erweitert werden. Es war sogar möglich, dass verschiedene Einzelveranstaltungen bereits geplant wurden.

VertreterInnen dieser Vereine haben teilgenommen:
1) Zusammenleben e. V. (Freital)
2) Tolstoi e. V. (Chemnitz)
3) „IEC“ e. V. (Chemnitz)
4) Globus e. V. (Chemnitz)
5) Kolorit e. V. (Chemnitz)
6) Miteinander e. V. (Weißwasser)
7) Swstudio (Plauen)
8) Integra Plus e. V. (Dresden)
9) Jugendclub Juventus (Leipzig)
10) Omnibus e. V. (Dresden)
11) JSDR e. V.
12) Förderverein der Deutschen aus Russland München e. V.
13) Förderverein der Deutschen aus Russland – Sachsen-Anhalt e. V.
14) Landesverband Integrationsnetzwerk Sachsen e.V.


21.06.2017 - „PolitikerSprechstunde“ in Weißenfels

Wie bereits informiert wurde, wird unser Verein in einer speziellen Veranstaltungsreihe vor den Bundestagswahlen unseren Landsleuten die Möglichkeit anbieten, mit Politikern in verschiedenen Regionen direkt ins Gespräch zu kommen. Angeregt durch Demokratieberater aus dem Projekt „Von Diaspora zur Demokratie. Russischsprechende Community lernt Beteiligung und Toleranz“ werden sich in verschiedenen Orten Sachsen-Anhalts in regelmäßigen Abständen Politiker aller demokratischen Parteien vorstellen und Rede und Antwort zu aktuellen Fragen stehen.

Die erste Veranstaltung gab es am 21.06.2017 um 17:00 bis 19:00 Uhr in Weißenfels. Der Förderverein der Deutschen aus Russland-Sachsen-Anhalt e.V. hatte zur Veranstaltung „PolitikerSprechstunde“ mit Migranten, Spätaussiedlern und anderen Zuwanderern aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion eingeladen. Gekommen waren 26 Interessierte und nutzten die Möglichkeit mit den vier Gästen ins Gespräch zu kommen.

                                    


Zu Gast waren der Direktkandidat zur Bundestagswahl der SPD im Burgenlandkreis, Herr Hans-Jürgen Schmidt, die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Kreistag, Frau Christine Krößmann, der Vorsitzende der CDU/FDP-Fraktion im Kreistag, Herr Jörg Riemer und der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Stadtrat Weißenfels, Herr Hans Klitzschmüller.
 
                                     

Die Diskussion war geprägt von der aktuellen politischen Situation in Deutschland und natürlich von vielen kommunalen Fragen und Problemen. Unsere Vereinsvorsitzende, Frau Olga Ebert nutzte die Gelegenheit, unser „Demokratieprojekt“ vorzustellen. Das war auch wichtig für die DiskussionsteilnehmerInnen, die erst kurze Zeit in Deutschland sind. Auch wenn noch mit Übersetzungen in russischer Sprache geholfen werden musste, war es ein wichtiger Schritt, so gut wie möglich die Teilhabe am Leben in Deutschland zu erreichen. Das ist ja auch das Ziel der Veranstaltungsreihe: Menschen aus der russischsprachigen Community, die eine der größten Zuwanderergruppen in Deutschland bilden, als Teil des demokratischen Gemeinwesens zu etablieren und demokratiefeindlichen Entwicklungen in der eigenen Community und in der Nachbarschaft entgegen zu wirken.

Danke an Anne Rausch, die sehr gekonnt die Diskussion moderiert hat und an Olga Polienko, die diese Veranstaltung in Weißenfels organisiert hat. Beide sind aktiv am Projekt „Von Diaspora zur Demokratie. Russischsprechende Community lernt Beteiligung und Toleranz“ beteiligt. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“

Fotos: Igor Geiger - Bericht auf unserer facebook-Seite

30.05.2017 - Einladung zu "PolitikerSprechstunden"

In einer speziellen Veranstaltungsreihe vor den Bundestagswahlen wollen wir unseren Landsleuten die Möglichkeit anbieten, mit Politikern in verschiedenen Regionen direkt ins Gespräch zu kommen.

Am 21.06.2017 um 17:00 bis 19:00 Uhr in der Marienstr. 46 in Weißenfels lädt der Förderverein der Deutschen aus Russland-Sachsen-Anhalt e.V. zur Veranstaltung „PolitikerSprechstunden“ mit Migranten, Spätaussiedlern und anderen Zuwanderern aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion ein.

Angeregt durch Demokratieberater aus dem Projekt „Von Diaspora zur Demokratie. Russischsprechende Community lernt Beteiligung und Toleranz“ werden sich in verschiedenen Orten Sachsen Anhalts – in regelmäßigen Abständen Politiker aller demokratischen Parteien vorstellen und Rede und Antwort zu aktuellen Fragen stehen.

Das Ziel der Veranstaltungsreihe ist es die Menschen aus der russischsprachigen Community, die eine der größten Zuwanderergruppen in Deutschland bilden als Teil des demokratischen Gemeinwesens zu etablieren und demokratiefeindlichen Entwicklungen in der eigenen Community und in der Nachbarschaft entgegen zu wirken.

Die Diskussion wird von Anne Rausch, Mitarbeiterin des Projektes „Von Diaspora zur Demokratie. Russischsprechende Community lernt Beteiligung und Toleranz“ moderiert.

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01. Mai 2017 - Wir haben aktiv am  teilgenommen ....

Eine gelungene Demonstration für Toleranz und Demokratie

 

15.05.2017 - Wir bereiten unser Demokratie-Jugendcamp vom 24.07. bis 29.07.2017 vor..

Meldung auf facebook

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Einladung zum Modul I am 12. bis 14. Mai 2017

Nach dem erfolgreichen Auftakt im März beginnen wir im Mai 2017 mit der direkten Arbeit im Projekt. Neben der Vorstellung der Ausbildungsmodule geht es u. a. um die Themen "Demokratie im Großen und Kleinen", "Demokratie und Populismus" oder "Demokratie als Lebensform" - verbunden mit praktischen Übungen und Diskussionen.

Das Programm ist hier detailliert dargestellt.

Angefragt ist die Teilnahme von Dr. Christoph Bergner, Mitglied des Deutschen Bundestags.

Wir laden

zum 12.05.2017 - 18:00 Uhr bis zum 14.5.2017 - ca. 13:00 Uhr
in das Hotel TRYP by Wyndham Halle

ein. Hier kann man sich das Anmeldeformular (mit allen notwendigen Angaben) herunterladen.

Und das war das Modul I ... - Einige Impressionen:

 
Eröffnung und Kennenlernen

 
Arbeit in Gruppen

 
 Arbeitsergebnisse                                                                       Als Gast Viktor Jukkert - Integration durch Sport

 
Bundestagsabgeordneter Dr. Christoph Bergner als Pate des Projektes - Übergabe der Teilnahmezertifikate

Das Modul I wird auch auf unserer facebook-Seite vorgestellt ..


Einladung zur Auftaktveranstaltung am 18. März 2017

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitstreiter,

die dritte Auflage des Demokratieprojektes des Fördervereins der Deutschen aus Russland
Sachsen-Anhalt e.V. ist gestartet! „Von Diaspora zur Demokratie“ heißt das neue Projekt, das durch das Bundesministerium des Inneren im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ gefördert wird
und aktive Mitglieder der russischsprachigen Community zu Demokratieberatern ausbildet.

Zur unseren feierlichen Auftaktveranstaltung am

18. März 2017
von 10 bis 16 Uhr
ins H+ Hotel Leipzig-Halle


laden wir ein.

Der Förderverein kann mittlerweile stolz auf die letzten zwei Projekte zurück blicken:
„Deutsche aus Russland für Demokratie“ in 2013, „Ost im Osten. Einwanderer wirken für
Demokratie“ in 2015 in denen 35 DemokratieberaterInnen ausgebildet wurden und jetzt aktiv
arbeiten. Das neue Projekt ist aus seinen Kinderschuhen gewachsen und startet nun als
dreijähriges Ausbildungsprojekt für DemokratieberaterInnen.

Sein Ziel ist es die Menschen aus der russischsprachigen Community, die eine der größten
Zuwanderergruppen in Deutschland bilden, als Teil des demokratischen Gemeinwesens zu
etablieren und demokratiefeindlichen Entwicklungen in der eigenen Community und in der
Nachbarschaft entgegen zu wirken.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen könnten.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Den Ablauf entnehmen Sie bitte dem
Programm.

Vereinsvorsitzende
Olga Ebert

Anmeldung


Здравствуйте дорогие  земляки!

Наше общество FördervereinderDeutschenausRussland - Sachsen-Anhalte. V.стартует новый проект и приглашает активных русскоязычных людей принять в нем участие. Почему участие в проекте так важно и полезно для Вас?

В этом проекте Вы сможете:

- 5 раз в году приезжать на бесплатные семинары, которые проходят с пятницы по воскресенье в лучших
  отелях  Sachsen-Anhalt;

- приобретать новые знания от лучших референтов;
- знакомиться и обмениваться опытом с интереснейшими людьми;
- познакомиться с известными политиками.
- получить в конце обучения сертификат, который повысит Ваши шансы найти интересную работу;

 Участие в проекте, обучение, проживание, питание и проезд оплачивается организаторами проекта.

На первом мероприятии 18. марта 2017 Вы можете ознакомиться с проектом и, в случае интереса, подтвердить свое участие в нем. На него Вы можете взять с собой своих друзей, знакомых и единомышленников.

 В приложении Вы найдете приглашение и программу.

Anmeldung

18.03.2017 - Über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei unserer sehr lebendigen Eröffnungsveranstaltung

Aus verschiedenen Regionen des Landes Sachsen-Anhalt waren Interessentinnen und Interessenten für unser neues Projekt angereist. Die gesamte Veranstaltung war geprägt von einer großen Aufgeschlossenheit für die vorgestellten Themen und Inhalte des über drei Jahre laufenden Programms der Aus- bzw Weiterbildung zu DemokratieberaterInnen und die damit verbundenen praxisorientierten Aktivitäten.

Hier einige Impressionen:


Die Eröffnung durch Olga Ebert, die Vorsitzende des Fördervereins der Deutschen aus Russland
- Sachsen-Anhalt e. V., der auch Träger des Projektes ist.

   
Das Grußwort von Uwe Lummitsch, Geschäftsführer der LAGFA Sachsen-Anhalt und die Projektvorstellung
durch die Projektkoordinatorin Ludmila Kopp


Die interaktive Vorstellungsrunde unter Leitung von Anna Rausch und Olga Tidde

     
Olga, Anna, und Vladislav berichteten über ihre bisherigen Projekterfahrungen...

     
... ergänzt von Marina, Irina und Nikolai.

   

   
In einer sehr lebendigen Diskussion wurden Meinungen ausgetauscht, ergänzende Fragen zum Projekt
gestellt, Wünsche geäußert - und es wurde bereits die Möglichkeit genutzt, sich für eine Mitarbeit anzumelden.

Der Start ist gut gelungen, jetzt kommt es darauf an, das Projekt mit  Leben und Aktivität zu füllen.

Das erste Ausbildungsmodul wird vom 12.05. bis zum 14.05.2017 stattfinden.

Neben der direkten Arbeit der DemokratieberaterInnen ist es auch ein wichtiges Ziel, möglichst weitere Kooperationspartner in den verschiedenen Regionen zu gewinnen und die Zusammenarbeit in einer
großen Vielfalt zu organisieren.

Hier findet man die wichtigsten Informationen und Kontaktdaten

Eine interessante Aktivität im Rahmen der Projektdurchführung hat die Gruppe in Weißenfels organisiert.

Ausstellung im Weißenfelser Museum zeigt Schicksalswege von Russlanddeutschen


Über die gelungene Integration der Deutschen aus der ehemaligen UdSSR berichtet die Wanderausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“, die vom 5. bis 29. April 2017 im Museum Schloss Neu-Augustusburg zu sehen sein wird. Zur Ausstellungseröffnung am 5. April 2017, um 16 Uhr wird Jakob Fischer vom Verein „Landsmannschaft der Deutschen aus Russland“ einen Vortrag zu deutschen Aussiedlern und Spätaussiedlern aus der ehemaligen Sowjetunion halten und mit einem kurzen Film in die Ausstellung einführen. Fischer, der selbst als Deutscher aus Kasachstan in die Bundesrepublik kam, informiert über die Geschichte der Aussiedler, benennt Beispiel des Zusammenlebens, vom glücklichen Ankommen, von neuen Wurzeln, neuer Heimat und verständnisvollem Miteinander. Auch Oberbürgermeister Robby Risch, Museumsleiter Aiko Wulff und Olga Ebert vom Förderverein der Deutschen aus Russland in Sachsen-Anhalt (www.vdr-lsa.de)begrüßen die Gäste. Die Russlanddeutsche Gesangsgruppe aus Weißenfels begleitet unter der Leitung von Olga Polienko die Veranstaltung musikalisch. Es schließt sich eine Führung durch die Ausstellung an.



Als Anregung für die Arbeit in unserem Projekt


mBook russlanddeutsche Kulturgeschichte – ein digitales Schulbuch

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